Verlag > Lärmbekämpfung > Aktuell
   

News

06.06.2019

Wachstum des Güterverkehrs braucht EU-weit mehr Bahn

Für die Gütertransporte in Europa wird mit einem großen Wachstum gerechnet. Ohne vermeidende Maßnahmen würden demnach im Jahr 2030 etwa eine Million zusätzliche Lkw auf Europas Straßen fahren, mit entsprechenden Gesundheitsfolgen und Kosten durch Schadstoffe, Lärm und Unfälle sowie Staus. Umso wichtiger ist es, einen möglichst großen Teil der Gütertransporte auf die Bahn zu verlagern. In Österreich liegt der Bahnanteil mit 30 Prozent deutlich über dem EU-Schnitt von 17 Prozent.

Lkw verursachen pro Tonnenkilometer deutlich höhere klimaschädliche Emissionen als die Bahn. Damit die EU ihre Klimaziele erreichen kann, ist der Anteil der Bahn am Güterverkehr in Europa auf zumindest 30 Prozent im Jahr 2030 zu steigern. Im Vergleich zu einem konstanten Modal Split können damit etwa 290 Millionen Tonnen CO2 im Jahr 2030 vermieden werden.

Bei wachsender Gesamtmenge bedeutet eine Steigerung des Anteils auf 30 Prozent eine Verdopplung des Bahntransports.

Das neue VCÖ-Factsheet zeigt, welche Maßnahmen in den Bereichen Infrastruktur, Regulierung und Finanzierung für europaweit 30 Prozent Schienengüterverkehr bis zum Jahr 2030 notwendig sind und was es braucht, um faire Wettbewerbsbedingungen zwischen Schiene und Straße zu schaffen.

https://www.vcoe.at/files/vcoe/uploads/News/VCOe-Factsheets/2019/Factsheet%202019-06%20railfreight/VCÖ-Factsheet%20Railfreight%2030by30.pdf

Tipp: Beim VCÖ-Mobilitätspreis 2019 sind vorbildhafte, innovative Projekte und Maßnahmen, zum Beispiel im Bereich Logistik und Gütertransport gesucht.

Online unter www.vcoe.at/mobilitaetspreis einreichen.

Einreichschluss ist der 14. Juni 2019!





IMPRESSUM  |  DATENSCHUTZ  |  © VDI Fachmedien GmbH & Co. KG 2019