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13.03.2019

Flexibler Lärmschutz mit innovativem Design für neue Talbrücke Heidingsfeld

Als Europastraße verläuft die A3 als Teil des transeuropäischen Verkehrsnetzes von der niederländischen bis zur österreichischen Grenze. Die Verdreifachung des Verkehrsaufkommens auf dieser Strecke seit 1963 verdeutlicht die enorme Bedeutung der A3 für das deutsche Verkehrsnetz. Da eine weitere Steigerung des Verkehrsaufkommens auf dieser Strecke prognostiziert wird, war der sechsspurige Ausbau der A3 erforderlich, um einem stockenden Verkehrsfluss entgegenwirken zu können.

Für eine Umsetzung dieses Bauvorhabens war jedoch zunächst eine neue Talbrücke erforderlich. Im April 2014 wurde daher der Auftrag zum Abbruch der alten und Bau ebendieser neuen Talbrücke vergeben. Nach vier Jahren Bauzeit konnte im März 2018 mit der Richtungsfahrbahn Frankfurt der erste Teil der neuen Talbrücke fertiggestellt werden. Auf 570 Metern Länge verschwindet die Trasse nun zunächst im ebenfalls neugebauten Katzenbergtunnel, bevor sie auf die neue 630 Meter lange Talbrücke mündet. Im Vergleich zur alten Talbrücke wurde das neue Bauwerk mit Blick auf eine Reduzierung der Lärmbelästigung um neun Meter (Richtung Frankfurt) bzw. zwölf Meter (Richtung Nürnberg) abgesenkt.

Eine weitere Anforderung war durch spezielle Schallschutzsysteme die Anwohner vor einer zunehmenden Lärmbelästigung durch das steigende Verkehrsaufkommen zu schützen. Der Entwurf forderte einen dynamischen, wandernden „Rucksack“ mit einer feldweisen Veränderung der Parameter.

In enger Zusammenarbeit mit der Firma R. Kohlhauer GmbH aus Gaggenau wurde die gesamte, neue Talbrücke in nur drei Monaten Bauzeit mit sechs Meter hohen Lärmschutzwänden ausgestattet. Insgesamt wurden auf der gesamten Länge über 300 Stahlpfosten und ca. 3000m2 Acrylglas-Elemente verbaut. Um die Wirksamkeit der Lärmschutzwände zu verbessern und die Höhe der Wände zu begrenzen, wurden diese Richtung Straße gekrümmt. Die hier verbauten transparenten KOHLHAUER SCORSA© FLEX Schallschutzwände bestechen durch ihr innovatives, modulares und hochflexibles Design und werden den speziellen, technischem Herausforderungen dieses Projekts in vollem Umfang gerecht. Zusätzlich setzen die Schallschutzwände mit Ihrer Langlebigkeit und den geringen Wartungskosten neue Maßstäbe.

Schon zum jetzigen Zeitpunkt ist eine spürbare Reduzierung der Lärmbelästigung für die Anwohner bemerkbar. Zusammen mit der Absenkung der Fahrbahn und der Nutzung eines lärmmindernden Fahrbahnbelags werden sich nach der endgültigen Fertigstellung des gesamten Bauvorhabens im Jahr 2021 eine Lärmentlastung von bis zu 10dB ergeben.

Weitere Informationen unter www.kohlhauer.com



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