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23.07.2019

Reklamationen wegen Störgeräuschen

Neuer Windgeräuschprüfstand ersetzt subjektiven Eindruck von Testfahrern und liefert valide Ergebnisse,
Reproduzierbare End-of-Line-Untersuchung verkürzt Testdauer und minimiert Kosten.

Montage- und Produktionsfehler an Fahrzeugen führen im Fenster-, Tür- und Dachbereich oftmals zu Undichtigkeiten, welche bei der Fahrt die Bildung unangenehmer Windgeräusche zur Folge haben. Die betroffenen Stellen in einem Windkanal zu lokalisieren, ist jedoch mit hohen Kosten verbunden und nicht serienmäßig realisierbar. Auch Straßenfahrten mit Neufahrzeugen eignen sich zu diesem Zweck nur bedingt – sie sind zeitaufwändig und können aufgrund der subjektiven Wahrnehmung des Testfahrers keine genauen, validen Ergebnisse liefern. Außerdem besteht die Gefahr von Beschädigungen am Fahrzeug, zum Beispiel durch Steinschlag. Aus diesem Grund hat die A + H Klima- und Systemtechnik GmbH einen Windgeräuschprüfstand entwickelt, der alle kritischen Positionen automatisiert überprüft und als End-of-Line-Test direkt an den Produktionsprozess angeschlossen werden kann. Das Fahrzeug wird hierfür in eine schallgedämpfte Testkabine befördert, ehe die kritischen Bereiche mit einer stufenlos einstellbaren Luftgeschwindigkeit von bis zu 160 km/h angeblasen werden. Mikrofone im Inneren des Fahrzeugs leiten die exakten Messungen der Windgeräusche dann an ein akustisches Auswertsystem weiter, das das Fahrzeug abschließend als IO oder NIO klassifiziert. Die Messergebnisse werden dabei gespeichert und können bei Bedarf aufgerufen werden, um die Fehlerquelle exakt zu lokalisieren. Auf diese Weise gewährleistet der serienmäßig reproduzierbare Vorgang valide Messungen bei kürzeren Testzeiten sowie geringeren Kosten und verhindert Kundenreklamationen.[url] www.abopr.de[/url]



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