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07.06.2019

Deutschlandweites Lärm-Monitoring im Schienenverkehr startet

Der Schutz vor Verkehrslärm gehört zu den Kernelementen einer zukunftsfähigen Verkehrspolitik. Im Mittelpunkt steht dabei die Lärmminderung an der Quelle. So sorgt der Einsatz leiser Bremsen und leiser Fahrzeuge im Schienengüterverkehr dafür, dass weniger Lärm entsteht. Die Bundesregierung fördert die Umrüstung von Güterwagen auf lärmarme Bremstechniken bis 2020 mit bis zu 152 Mio. Euro. Gemäß Schienenlärmschutz-Gesetz dürfen ab dem 13. Dezember 2020 keine lauten Güterwagen mehr auf dem deutschen Schienennetz verkehren.

Mit dem netzweiten Lärm-Monitoring will die Bundesregierung den Schienenverkehrslärm im langfristigen Trend transparent und nachvollziehbar darstellen. Hierfür wurden entlang des Schienennetzes Messstationen errichtet, die nach einheitlicher Methode den Schalldruck (Maß für die Lautstärke) vorbeifahrender Züge messen. 19 Messstationen im Netz erfassen mehr als zwei Drittel des gesamten Schienengüterverkehrs. Die Messungen werden im Auftrag des Eisenbahn-Bundesamtes durchgeführt. Auf der Internetseite www.laerm-monitoring.de finden Sie die Ergebnisse der einzelnen Messstationen. Neben dem Echtzeitpegel werden hier Kenngrößen einzelner Zugvorbeifahrten sowie Mittelungspegel dargestellt. Statistische Auswertungen und tiefergehende Analysen der Messdaten werden in einem jährlichen Bericht veröffentlicht.

Weitere Informationen unter www.eisenbahn-bundesamt.de



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