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Lärmbekämpfung - Ausgabe 2/2009

Zur Lärmproblematik in der Außengastronomie: Beurteilungsgrundlage und Emissionsmodell

Die Beurteilung von Lärmimmissionen von außengastronomischen Einrichtungen gewinnt durch die zunehmende Existenz und Nutzung solcher Einrichtungen sowie durch die Einführung der Nichtraucherschutzgesetze an Bedeutung. Relevant sind dabei vor allem die Abend- und Nachtstunden. Prognosemodelle zur Berechnung der Lärmemissionen sind für die örtlichen Behörden zur Beurteilung nützlich. Dadurch kann auch der Effekt lärmmindernder Maßnahmen berücksichtigt werden. Bisherige Prognosemodelle u. a. von Probst [1] Lang oder Kammeringer [2] verwenden als Grundlage zur Berechnung des Gesamtschallleistungspegels der Außengastronomie die Anzahl der anwesenden Personen, den Anteil der sprechenden Personen sowie den dazugehörigen Schallleistungspegel des einzelnen Sprechers. Nicht beachtet werden dabei die Geräuschspitzen, die durch die Bedienung oder das Verhalten der Gäste entstehen. Am Umwelt-Campus Birkenfeld wurde im Rahmen einer Bachelorarbeit [3] ein Emissionsmodell entwickelt, das diese Geräuschspitzen neben den angeführten Kommunikationsgeräuschen berücksichtigt.

Autor(en):
Giering, K.; Augustin, S.; König, H.; Eberle, W.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Lärmbekämpfung 2/2009, Seite 72-75
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